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Mittwoch
17
Mai

Filmzimmer #21: Ofelias Labyrinth

Kino

EINTRITT FREI!

19.30 Uhr

Die StadttUni-Veranstaltungsreihe „Filmzimmer“ widmet sich der Filmkunst.
Monatlich präsentieren wir Euch Filme, die bewegen und anregen – von gesellschaftskritischen Werken über goldene Klassiker bis hin zu künstlerischen Meisterwerken – genremäßig ist alles dabei, was sehenswert ist! Doch auch Euer Geschmack zählt, daher habt Ihr bei jeder Vorstellung die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzureichen und so an der Filmauswahl beteiligt zu sein. Der Originaltitel darf zwar aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden, wir dürfen aber mit Anspielungen auf den Film hinweisen.
Dieses Filmzimmer präsentiert Euch einen Film, der die Gräueltaten unter dem spanischen Franco-Regime aufarbeitet. Er wurde in Spanien und Mexiko gedreht – unter der Regie Guillermo del Toro, der schon für die Fantasy-Filme „Der Hobbit“ und „Hellboy“ verpflichtet wurde.
Ofélia (Ivana Baquero) ist zwölf Jahre, als sie mit ihrer hochschwangeren Mutter (Ariadna Gil) zu ihrem grausamen Stiefvater Capitan Vidal (Sergi Lopez) zieht. Die Reise ist nicht ungefährlich, denn sie führt in die nordspanischen Gebirge, dorthin, wo der Vater für das Militär stationiert ist und brutal gegen Partisanen vorgeht. Als Ofélia den Wagen für eine kurze Pause wegen Unwohlseins verlässt, macht sie eine Entdeckung mit weitreichenden Konsequenzen: Sie erblickt eine Steinstatue, der ein Auge fehlt, und ersetzt dieses durch einen Stein. Daraufhin krabbelt ein Insekt aus der Statue und verfolgt unbemerkt die Wagenkolonne in der Ofélia mit ihrer Mutter die Fahrt wieder aufnimmt. Bei der Ankunft erblickt Ofélia ein Mauerwerk mit einer großen Pforte – wie sich später herausstellen wird, der Eingang zu einem Labyrinth. Als Ofélia in ihrer ersten Nacht nicht schlafen kann, wird sie von dem Insekt besucht. Dieses verwandelt sich in eine Fee, die ihr den Eingang zum Labyrinth weist – eine aufgabenreiche und gefährliche Reise beginnt…
Spiegel Online: „Trotz schwerwiegender Thematik behält der Film eine Leichtigkeit, die ihn selbst am tränenreichen Ende vor zu viel Pathos bewahrt. […] Diese meisterlich erzählte Geschichte wird von hervorragenden Darstellern zum Leben erweckt, allen voran die beim Filmdreh erst elf Jahre alte Ivana Baquero als Ofélia – und Sergí Lopez, der seinem Über-Schurken Vidal bei aller Bosheit auch eine menschliche Facette lässt, durch die der Schrecken erst richtig greifbar wird.“